Ein Immobilienwert ist nur dann hilfreich, wenn klar ist, wie er zustande kommt und wofür er gebraucht wird. Für eine erste Orientierung reichen andere Grundlagen als für eine konkrete Verkaufsentscheidung oder eine objektspezifische Einordnung.
Oerter Immobilien verbindet drei klar getrennte Wege: die digitale Werteinschätzung, die Einwertung auf gutachterlicher Grundlage und die Preisstrategie für einen geplanten Verkauf. Sie beginnen dort, wo Sie gerade stehen.
Unverbindlich. Persönlich begleitet. Ohne Verpflichtung zum Verkauf.
Bildbereich
Erste Orientierung, fundierte Einwertung oder konkrete Preisstrategie: Entscheidend ist, wofür Sie den Immobilienwert benötigen.
Sie möchten zunächst wissen, in welchem Wertbereich Ihre Immobilie liegen könnte. Auf Basis Ihrer Angaben und aktueller Marktdaten ermittelt das digitale Tool einen ersten Wertrahmen. Eine Besichtigung findet nicht statt. Zustand, Mikrolage und Besonderheiten können daher nur so weit einfließen, wie sie im Tool erfasst werden.
Sie benötigen eine belastbare, objektspezifische Einordnung. Wir besichtigen die Immobilie und prüfen Unterlagen, Lage, Zustand, wertrelevante Merkmale und Marktdaten. Die Ergebnisse aus Vergleichswert-, Sachwert- und Ertragswertverfahren werden fachlich eingeordnet und zu einer nachvollziehbaren Einwertung zusammengeführt.
Sie planen einen konkreten Verkauf. Der ermittelte Immobilienwert allein bestimmt jedoch noch nicht den richtigen Angebotspreis. Wir berücksichtigen Marktsituation, Wettbewerb, Zielgruppe und Besonderheiten der Immobilie und entwickeln daraus eine begründete Preisstrategie. Die Resonanz im Verkaufsverlauf wird geprüft und bei Bedarf eingeordnet.
Bei Immobilien werden unterschiedliche Größen schnell gleichgesetzt. Tatsächlich erfüllen sie verschiedene Funktionen. Von der persönlichen Zielvorstellung über die fachliche Einordnung bis zum Ergebnis am Markt.
Der Wunschpreis beschreibt, welchen Betrag Eigentümer erzielen möchten. Frühere Kaufpreise, Investitionen, finanzielle Ziele oder die persönliche Bedeutung der Immobilie können ihn prägen. Er ist deshalb nicht falsch, beantwortet aber noch nicht, welcher Preis am Markt begründbar und erreichbar ist.
Auch Verkehrswert genannt. Er ordnet ein, welchen Wert die Immobilie zum Bewertungsstichtag unter gewöhnlichen Marktbedingungen hat. Berücksichtigt werden insbesondere Lage, Zustand, rechtliche Gegebenheiten, tatsächliche Eigenschaften und aktuelle Marktdaten. Persönliche Erwartungen oder besondere Einzelinteressen fließen nicht ein.
Mit diesem Preis startet die Immobilie in den Markt. Er baut auf der fachlichen Einwertung auf und berücksichtigt zusätzlich Vermarktungsziel, Wettbewerb, Zielgruppe und geplanten Vertriebsweg. Zu hoch oder zu niedrig angesetzt kann er den Verkaufsverlauf wesentlich beeinflussen.
Der Verkaufspreis entsteht erst im konkreten Verkaufsprozess. Nachfrage, Finanzierungsmöglichkeiten, Wettbewerb, Präsentation, Verhandlung und Zeitpunkt wirken auf das Ergebnis ein. Deshalb lässt er sich weder aus dem Wunschpreis noch aus der Einwertung im Voraus garantieren.
Ein belastbares Ergebnis entsteht nicht allein durch eine Berechnung. Entscheidend sind der konkrete Anlass, verlässliche Informationen, die Besonderheiten der Immobilie und die fachliche Einordnung der drei Bewertungsverfahren.Hinweis: Nicht alle Unterlagen müssen zu Beginn vollständig vorliegen. Wir zeigen, welche Angaben fehlen und was für eine belastbare Einordnung noch geklärt werden sollte.
Hinweis: Nicht alle Unterlagen müssen zu Beginn vollständig vorliegen. Wir zeigen, welche Angaben fehlen und was für eine belastbare Einordnung noch geklärt werden sollte.
Für welche Entscheidung und für welchen Zeitpunkt wird der Wert benötigt? Beides bestimmt, welche Informationen maßgeblich sind und wie das Ergebnis eingeordnet werden muss.
Flächen, Baujahr, Rechte, Modernisierungen, Schäden, Nutzung und Ertragssituation beeinflussen die Einwertung. Wir prüfen, ob die vorhandenen Angaben vollständig, aktuell und plausibel sind.
Mikrolage, Grundriss, Zustand, Bauqualität, Nutzungsmöglichkeiten sowie rechtliche und bauliche Besonderheiten lassen sich nicht zuverlässig über Standardangaben abbilden. Sie müssen objektspezifisch eingeordnet werden.
Vergleichswert-, Sachwert- und Ertragswertverfahren betrachten die Immobilie aus unterschiedlichen Perspektiven. Wir wenden alle drei an, ordnen Abweichungen fachlich ein und führen die Ergebnisse nachvollziehbar zusammen.
Welche Unterlagen relevant sind, hängt von der Immobilie und ihrer Nutzung ab. Zu Beginn muss noch nicht alles vollständig vorliegen. Wir prüfen den vorhandenen Stand und benennen, was für die Einwertung zusätzlich benötigt wird.
Gut zu wissen: Fehlende Unterlagen müssen Sie nicht vorab selbst zusammensuchen. Wir klären, was tatsächlich erforderlich ist und wo die entsprechenden Informationen erhältlich sind.
Grundbuchauszug, Flurkarte, Teilungserklärung, Baulasten sowie Wohn- oder Nutzungsrechte – soweit sie für die Immobilie relevant sind.
Grundrisse, Flächenberechnungen, Bauunterlagen, Baujahr und Angaben zu Anbauten oder baulichen Veränderungen.
Nachweise zu Sanierungen, Modernisierungen, Instandhaltung und bekannten Schäden helfen, den aktuellen Zustand richtig einzuordnen.
Bei vermieteten Immobilien sind Mietverträge, Mieteinnahmen, Betriebskosten und Leerstände relevant. Bei selbst genutzten Immobilien zählt die bestehende und mögliche Nutzung.
Bei der Einwertung auf gutachterlicher Grundlage machen wir jeden Schritt nachvollziehbar. Von der konkreten Fragestellung bis zur persönlichen Erläuterung des Ergebnisses.
Wir klären, welche Frage beantwortet werden soll und für welche Entscheidung Sie den Immobilienwert benötigen.
Wir prüfen die vorhandenen Unterlagen, klären offene Angaben und nehmen die Immobilie persönlich auf. Dabei betrachten wir Lage, Zustand, Nutzung, Rechte und Besonderheiten.
Vergleichswert-, Sachwert- und Ertragswertverfahren werden vollständig angewendet. Wir gleichen die Ergebnisse fachlich ab und machen Annahmen sowie Abweichungen transparent.
Sie erhalten eine verständlich aufbereitete Einwertung. Wir erklären, wie das Ergebnis entstanden ist, welche Punkte zu beachten sind und welche nächsten Schritte daraus folgen können.
Persönlich aufgenommen. Fachlich eingeordnet. Verständlich erläutert.
Immobilienentscheidungen mit Substanz. Persönlich begleitet.
Antworten zu Auftrag, Unterlagen, Verfahren und Aussagekraft der Einwertung. Fragen zu Ihrer konkreten Immobilie klären wir persönlich.
Sie müssen nicht vorab entscheiden, welcher Bewertungsweg der richtige ist. In einem ersten Gespräch ordnen wir Anlass, Immobilie, Informationsstand und gewünschte Entscheidung ein. Daraus ergibt sich ein sinnvoller nächster Schritt – von der ersten Werteinschätzung bis zur fundierten Einwertung oder Preisstrategie.
Oerter Immobilien begleitet Eigentümer in Nürnberg, Fürth, Erlangen und der Metropolregion.
Vertraulich. Verständlich eingeordnet. Ohne Vorfestlegung auf einen Verkauf.
Wert verstehen, den Verkauf gut vorbereiten und typische Fehler vermeiden: Darüber sprechen wir am 22. Oktober mit einem Immobilienberater und einem Notar.